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Schwedenreise 2023

Schwedenreise 2023 Endlose Weite, frische Luft, Stille – wir sind in Schweden. Unsere erste Reise mit Baby ging in mein Herzensland. Dahin, wo ich mich sofort ruhig und ausgeglichen fühle. Wo wir direkt entschleunigen.

Das mag natürlich daran liegen, dass wir unsere Urlaube immer gleich verbringen. Nämlich entschleunigt. Wir machen keine großen Ausflüge, halten uns fern von Städten und verbringen viel Zeit in der Natur. Wir schwimmen im See, lesen viel, sitzen abends am Feuer und genießen die Ruhe. Wer also auf der Suche nach Tipps für Ausflüge, Cafés, Museen und Restaurants ist, der wird von diesem Blogbeitrag enttäuscht sein, denn in 4 Wochen Schweden haben wir nichts dergleichen besucht. Stattdessen wohnen wir in abgelegenen Ferienhäusern, versorgen uns im lokalen Supermarkt und kochen selbst. Es gibt lediglich Ausflüge in die Wälder – immerhin müssen die Hunde ja laufen.


Kommen wir zuallererst zur meist gestellten Frage (neben der Frage nach den Ferienhäusern): Gibt es viele Mücken in Schweden?

Das ist sicherlich etwas von der Gegend abhängig. Ich war bislang 3 Mal im Sommer in Schweden und hatte kein einziges Mal davon große Probleme mit Steckmücken. Diesmal hatte ich nicht mal Mückenspray mit. Wir haben jedes Mal direkt am See gelebt, was kein Problem war. Im Wald in etwas sumpfigeren Gebieten waren ein paar Steckmücken zu sehen, ansonsten hatte ich bislang in Dänemark und Holland mehr Probleme damit – allerdings waren die Gegenden, in denen wir dort waren, auch wesentlich feuchter und sumpfiger. Jedenfalls möchte ich dafür einstehen, dass Schweden definitiv nicht das Mückenland ist, von dem immer alle erzählen 😊



Aber alles von vorne. Das war jetzt mein 4. Mal in Schweden, das 3. Mal davon im Sommer. Und diesmal gleich ganze 4 Wochen! Wie jedes Mal fahren wir mit dem Auto zuhause los und nutzen die Fähre zur Überfahrt.

Da diesmal neben unseren 2 Hunden auch ein vier Monate altes Baby mit an Board ist, haben wir auf der Hinfahrt den ersten Zwischenstopp bei unserer Familie in Berlin gemacht. Am nächsten Tag ging es dann nach Rostock und mit der Übernacht-Fähre nach Trelleborg. Das praktische an der Fähre ist, dass man sich Kabinen buchen kann, in denen man ein kleines Badezimmer und Betten zur Verfügung gestellt bekommt. Auch die Hunde dürfen mit. Von Trelleborg mussten wir dann nochmal 700 km nach Ludvika fahren.

Unser Ziel war eine abgelegene Blockhütte mit eigenem Seezugang. Das klingt weniger glamourös, als es im Endeffekt war – immerhin hatten wir diesmal Strom, fließend Wasser und sogar eine Sauna, anders als in Norwegen vor 4 Jahren. Mit einem kleinen Baby war mir dieser Luxus aber doch wichtig 😊


Bislang haben wir uns immer in der südlichen Hälfte Schwedens aufgehalten. Verrückt, dass wir auch diesmal über 700 km gefahren sind und immernoch im unteren Drittel des Landes waren. Da wir eine Woche nach Midsommar angekommen sind, wurde es aber auch hier kaum dunkel. Ab 12 wurde es leicht dämmrig, um halb 3 konnte man den Sonnenaufgang dann schon wieder erahnen.

Unser Urlaub bestand dieses Jahr aus zwei Hälften. Die erste Hälfte war nur für uns fünf. Zwei entspannte Wochen am See mit holzbefeuerter Sauna und ganz viel Stille. Das Ferienhaus ist ideal für zwei Personen, ggf. natürlich mit bis zu 3 Kindern und auch Hunden. Es liegt genau an der Grenze zwischen Dalarna und Örebro – beides wunderschöne Bezirke. Da aber jedes Fleckchen in Schweden wunderschön ist, kann ich euch da keine spezielle Empfehlung abgeben 😊

Am 1. Juli kamen wir also nach zwei Tagen Anreise an einem kleinen Bauernhof an, wo unser Gastgeber mit seinem charmanten kleinen Hund lebt. Ein entspannter junger Typ, der uns begrüßt und anschließend mit dem Auto über seine Pferdekoppel lotst, denn das ist der Weg zu unserer Hütte. Bis auf die Pferde haben wir keinerlei Nachbarn. Das Haus steht auf einer kleinen Landzunge und ist umgeben von Birken, Nadelbäumen und Wasser. Die Terrasse dient an warmen Tagen als Sonnendeck, an verregneten Tagen wärmen wir uns in der Sauna mit Seeblick auf und kühlen uns anschließend im Wasser ab.

Sommer in Schweden ist unberechenbar. Wenn man Glück hat, kann man eine Woche bei 30 Grad in der Sonne liegen, wenn man Pech hat, hat man eine Woche 16 Grad und Regen. Damit muss man einfach rechnen, wenn man im Juli nach Schweden fährt. Deshalb mein Tipp: Packt euch neben dem Badeanzug auch ein paar warme Pullover und eine Regenjacke ein. Zum ersten Haus kommt ihr über diesen Link. (Alles selbst gebucht und selbst gezahlt- es handelt sich lediglich um eine Empfehlung)


Unsere 2. Urlaubshälfte verbringen wir mit Familie und Freunden in einem renovierten Bauernhof in der Nähe von Vingåker, ebenfalls wieder an einer Grenze zwischen Östergötland und Södermansland, etwas südlicher als unser 1. Haus und etwa 2 Autostunden von Stockholm entfernt.


Dort treffen wir uns mit meiner Schwiegerfamilie sowie Familienfreunden aus Amerika und verbringen dort 2 sehr harmonische Wochen. Wenn Gourmets und Hundemenschen zusammenkommen, funktioniert es einfach. Insgesamt sind wir 13 Personen (plus Baby & 2 Hunde). Es wird viel gekocht, gemeinsam auf der Terrasse gesessen und erzählt, geangelt, geschwommen, Boot gefahren und gegrillt. Auch hier versorgen wir uns selbst und beenden die Tage mit einem großen Dinner an einem reich gedeckten Tisch.


Der Bauernhof stammt aus den 1920er Jahren und bietet einen atemberaubenden Blick auf den See. Er verfügt über ein Haupthaus sowie 2 kleine Cottages, die teilweise auch über ein Bad und Küche verfügen. Wenn ihr so viele Personen seid wie wir, findet ihr im Profil unserer Gastgeberin Edda noch ein weiteres Cottage, das fußläufig zu erreichen ist und in dem weitere 4 Personen bequem unterkommen können.

Unseren wunderschönen Bauernhof, dem ich jeden ans Herz legen kann, der mit einem großen Gruppe eine entspannte Zeit verbringen möchte, findet ihr unter diesem Link.

Ich kann euch das Anwesen wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Kontrast zum 1. Haus besteht darin, dass die Umgebung etwas lauter ist, da rundherum Nachbarhöfe sind, wo gelebt und gearbeitet wird. Ansonsten fühlt man sich wie in einem Astrid Lindgren Film – als würde Michel gleich um die Ecke kommen oder Petterson mit Findus unter einem Obstbaum Kaffee schlürfen. Es gibt hofeigene Hühner, die einen mit Eiern versorgen, eine riesengroße Scheune, in der man Feiern ausrichten könnte, zwei wunderschöne Küchen, die zum Kochen einladen und eine unglaublich gemütliche und hochwertige Einrichtung mit Liebe zum Detail. Sogar das Geschirr war wunderschön.


Das Anwesen ist natürlich nicht ganz billig – wenn ihr aber wie wir mit 9 Personen dort wohnt, ist es nicht teurer als ein normales Ferienhaus.

Mein einziger Ausflug in dieser Zeit war in ein nahegelegenes Outlet in Vingåker, wo es unter anderem Moomin-Geschirr, sowie wunderschönes Geschirr von iittala und Rörstrand zu finden gibt.

Der Rest der Gruppe ist übrigens nicht wie wir mit dem Auto angereist, sondern in Stockholm gelandet und mit Mietwägen in ca. 2-3 Stunden ans Haus gefahren. Mit der Bahn kommt ihr jedoch wesentlich schneller nach Stockholm.

Von Vingåker nach Stockholm sind es nur anderthalb Stunden – perfekt für einen Tagesausflug.

Nun wünsche ich euch eine wundervolle Zeit in Schweden, solltet ihr dort hinkommen. Grüßt mir mein Lieblingsland und genießt die Zeit!

Eure Lari  

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3 Kommentare zu „Schwedenreise 2023“

  1. Liebe Lari, danke für deinen schönen Reisebericht 🥰 war auf Instagram schon ein bisschen „dabei“. Alles Liebe für dich und deine Familie ❤️

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